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HIGHTECH. immer kleiner werden die halbleiterbauteile in unseren geräten. durch die größe sind sie aber auch anfälliger für gefährliche elektrostatische entladungen
Vier groSSe Unternehmen bündeln ihr Know-how im
Deutschen esD-netzwerk
Und bieten damit eSd-Know-how aUS einer hand.
Karl, Keinath, nora Und wanzl Sorgen zUKünftig alS KompetenznetzwerK für eSd-SchUtz in deUtSchland
TExT AlexAnder Buggisch
Möglichst wenig Stillstandszeit bei der Installati- on. Die sichergestellte Kompatibilität einzelner Geräte im großen Ganzen. Sowie eine fachlich einwandfreie und nachhaltige Beratung. Das
wünscht man sich als Unternehmer, wenn es darum geht, Neuanschaffungen zu tätigen.
Gerade im ESD-Bereich gibt es viele Normen und Si- cherheitsrichtlinien zu beachten und da ist guter Rat meist teuer. Darum haben sich die vier Unternehmen Karl, Keinath, Nora und Wanzl, die unter anderem in verschiede- nen Sektoren des ESD-Bereichs tätig sind, zum Deutschen ESD-Netzwerk zusammengeschlossen.
Erfahrung und fachkompEtEnz
Für den Aufbau und die Überwachung einer Electrostatic Protected Area (EPA) im Unternehmen braucht es
die richtigen Bausteine. Die Basis ist eine gute Pla-
nung. Dafür sorgt die Firma Keinath Electronic aus Gomaringen. Seit Jahren vertreibt das Unternehmen
nicht nur Kleidung, Messgeräte und Arbeitsmateria- lien aus dem ESD-Bereich, sondern bietet auch Se-
DAS NEUE LOGO. wanzl, nora, Keinath und Karl präsen- tieren sich auf messen künf- tig mit einem gemeinsamen logo
minare, Schulungen und ESD-Zerti zierungen an. Zusam- men mit den Experten von Keinath wird die geplante EPA normgerecht auf dem Reißbrett erstellt und ist damit von Seiten der benötigten ESD-Standards abgesichert.
Für die Basis der neuen EPA sorgen die Fachleute von Nora Systems aus Weinheim. Die strapazierfähigen, langle- bigen und ableitfähigen ESD-Fußböden werden via leitfä- higem Untergrund und Kupferadern geerdet und sorgen damit für einen optimalen ESD-Schutz.
Damit niemand die EPA als wandelnde ESD-Gefahren- quelle betreten kann, sorgt die Wanzl Metallwarenfabrik aus Leipheim für die wichtigen Zugangssperren mit Personen- prüfung. Diese sorgen mit den kombinierten Messgeräten dafür, dass nur ESD-geschützte Personen den sensiblen Be- reich betreten können.
Für die Arbeitsplätze sorgt Karl aus Fahrenzhau- sen. ESD-gerecht, optional mit elektrischer Höhen- verstellung, ergonomisch und mit vielen individuell auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter und den Arbeits- prozess abgestimmten Anbauelementen runden die Karl-Arbeitsplatzsysteme die geplante EPA ab.
KArl MAgAzin 25
foto: www.shutterstock.de/ leoSad


































































































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