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Karl Magazin 29
RÖNTGENGERÄTE
für Zahnärzte und Dentalkliniken stellt die Sirona Dental Systems am Standort Bensheim her
Baukasten-System von standardisierten Arbeitsplätzen stär- ker in den Fokus zu stellen.“ Die Arbeitsplatzsysteme von Karl – ob Quadro, Quadro twin oder Sintro – gibt es mit einem Katalog von Zubehör und Ausstattungsvarianten.
Doch zurück nach Bensheim. Im Arbeitsplatzlabor er- gänzt Kaldowski über Nacht das Arsenal. Im Lager  nden sich noch ein paar Arbeitstische von Karl, dazu Ablagen, Werkzeughalter, Schwenkarme, Ausleger mit Greifschalen, Schubkastenblöcke, unterschiedlich breite und tiefe Ablagen, in der Höhe und Neigung individuell einstellbar, und die passende Beleuchtung. Karl hat schnell und hilfreich reagiert und Sirona neue Prototypen von Einrichtungsteilen ihres Baukastensystems zum Testen gegeben. Das kann man alles gut gebrauchen. „Wir haben mit den Werkern auch weiter- hin jedes Detail des Arbeitsplatzes diskutiert und die Mit- arbeiter den Arbeitsplatz selbst entwickeln lassen. Aber wir mussten nicht lange überlegen, wie man jetzt einen Bild- schirmhalter baut, sondern haben uns einfach einen genom- men und konnten uns so viel stärker auf die wesentlichen Aspekte im Montageprozess konzentrieren“, sagt Kaldowski.
die werker siNd mit eifer dabei
Pragmatisch macht man sich bei Sirona die Cardboard- Methode zu eigen. Basis ist eigentlich immer ein Tisch von Karl. Der wird ergänzt und modi ziert. Immer wieder kann
man Platz nehmen, mit dem Original-Werkstück die einzel- nen Abläufe durchspielen und dabei Ideen zur Verbesserung des Arbeitsablaufes entdecken. Man kann die Zeit stoppen und vergleichen, mit den Kollegen über die Platzierung der Greifschalen debattieren und sich das Licht so einstellen, dass man auch die kleinen Schräubchen sehen kann.
Kaldowski: „Wir haben festgestellt: Die Werker blättern plötzlich mit Feuereifer durch die Kataloge und suchen nach Inspiration. Das gab es früher nie.“ Immer wird man dabei nicht fündig – aber dann kann man einen Karl-Arbeitsplatz immer noch ergänzen. Damit ein zu montierendes Rönt- gengerät stabil liegt, kann man ein bisschen Holz auf die Arbeitsplatte schrauben und quasi ein Bett für die emp nd- liche Elektronik bauen. Oder man ergänzt noch zwei, drei Alupro le, lässt sich nach Wunsch ein Blech kanten oder was auch immer. Kreativität ist nicht an Material oder Werkstoff gebunden – mit dem Tisch von Karl hat Sirona eine solide Standard-Ausgangsbasis.
„deiNe meiNUNg ist gefragt“
Was sich mit Sironas angepasster Cardboard-Methode eben- falls nicht ändert, ist die Motivation, die aus dem Entwerfen des neuen Arbeitsplatzes für die Werker entsteht. „Sie müs- sen sich das mal vorstellen:Wenn das Produkt gut läuft – wo- von wir jetzt mal ausgehen – darf der Werker die nächsten ❯
foto: Sirona Dental Systems


































































































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