Die Logistik verlangt einiges von den Mitarbeitenden ab. Schwere Lasten und regelmäßiges Heben stellen eine Belastung für den Körper dar. Bereits mit kleinen Maßnahmen kann Abhilfe geschaffen und die Mitarbeitenden spürbar entlastet werden.
Worauf es beim Heben ankommt und wie der Arbeitsplatz dabei unterstützt lesen Sie in diesem Beitrag.
Falsches Heben und Tragen gehört zu den häufigsten Unfallursachen am Arbeitsplatz. Durch das fehlerhafte Anheben schwerer Lasten, ruckartige Bewegungen oder ungleichmäßige Gewichtsverteilung werden Wirbelsäule und Gelenke unnötig belastet. Wer Hebebewegungen dauerhaft falsch ausführt, dem drohen Muskelverspannungen, chronische Schmerzen, ein Hexenschuss oder im Ernstfall sogar Bandscheibenvorfälle. Manche dieser Schäden machen sich direkt bemerkbar, andere entfalten ihre Wirkung erst nach einiger Zeit.
Richtig Heben schützt nicht nur vor diesen eigentlich vermeidbaren Erkrankungen, sondern erhält die Beweglichkeit und Kraft des Körpers auf lange Sicht. So bleibt die Gesundheit der Mitarbeitenden langfristig erhalten und Arbeitsausfällen wird effektiv entgegengewirkt.
Beim richtigen Heben geht es darum, den Körper zu entlasten, indem auf falsche oder ruckartige Bewegungen verzichtet wird. Im Fokus steht die Schonung des Rückens. Getreu der wohl bekanntesten Regel des ergonomischen Hebens sollte stets aus den Beinen und nie aus dem Rücken gehoben werden. Das bedeutet: nah an die Last herantreten, in die Knie gehen und dabei einen breiten Stand einnehmen. Der Rücken bleibt gerade – fällt also weder ins Hohlkreuz noch in den Buckel.
Einmal zurück im Stand gilt es, die Last nah am Körper zu halten. Drehbewegungen mit dem Oberkörper sind unbedingt zu vermeiden. Zum Richtungswechsel eignen sich kleine Schritte besser. Einmal am Ziel sollte die Last nie ruckartig abgesetzt werden. Hier gilt das gleiche Prinzip wie beim Anheben: gerader Rücken, in die Hocke, breiter Stand. Dann vorsichtig absetzen.
Mitarbeitende sollten Hilfe in Anspruch nehmen, wenn sie das Gefühl haben, dass die Last allein nicht mehr komfortabel angehoben werden kann. Die Last sollte dann entweder – wenn möglich – auf mehrere Gänge aufgeteilt oder eine weitere Person um Hilfe gebeten werden. Darüber hinaus kommen nach Möglichkeit stets Hilfsmittel wie Transportwägen oder Hubsysteme zum Einsatz.
Ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz trägt dazu bei, dass Mitarbeitende bei ihren täglichen körperlichen Aufgaben entlastet werden. Ein Arbeitsplatzsystem sollte daher optimal zu den individuellen Anforderungen der unterschiedlichen Mitarbeitenden passen, die je nach Körperbau verschiedene Größen bevorzugen.
Ein höhenverstellbarer Arbeitsplatz wie SINTRO PACKEN ist speziell auf die Anforderungen in der Logistik ausgerichtet – wo heben fest zum Arbeitsalltag gehört. Die dazugehörige Hubeinheit übernimmt das Heben schwerer Lasten und unterstützt die Gesundheit der Mitarbeitenden dauerhaft.
Ein solches System bring die Last automatisch auf die richtige Höhe und nimmt den Mitarbeitenden so repetitive, strapazierende Bewegungen ab. Wo täglich viele Pakete über den Tisch wandern, zahlt sich ein solches Hilfsmittel schnell aus – es schont nicht nur die Gesundheit der Mitarbeitenden, sondern beschleunigt den gesamten Logistikprozess.
Bereits kleine Fehler beim Heben können den Körper also dauerhaft belasten. Mit wenigen Maßnahmen können Sie jedoch Abhilfe schaffen und einen ergonomischen Arbeitsplatz gestalten. Dieser entsteht durch zwei Seiten: Maßnahmen, welche die Mitarbeitenden selbst durchführen können und ein optimales Arbeitsplatz-Setup.
Richtig heben schützt die Gesundheit, beugt Ausfällen vor und erleichtert den Arbeitsalltag. In Kombination mit ergonomischen Arbeitsplatzlösungen wie SINTRO PACKEN mit Hubeinheit lassen sich körperliche Belastungen deutlich reduzieren.
Sie möchten Ihre Logistikarbeitsplätze ergonomischer gestalten? Dann lassen Sie sich jetzt zu den Möglichkeiten von SINTRO PACKEN beraten.