Präzises Arbeiten stellt besondere Anforderungen an die Ergonomie. Erfahren Sie, worauf es bei ergonomischen Arbeitsplätzen in der Elektronikfertigung ankommt, welche Rolle der ESD-Schutz spielt und wie sich beide Anforderungen sinnvoll miteinander verbinden lassen.
Was einen ergonomischen Arbeitsplatz ausmacht, hängt von der Tätigkeit ab. In der Elektronikfertigung kommt es auf Präzision an. Während sich ergonomische Maßnahmen daher weniger auf Themen wie richtig heben konzentrieren, sind Sehabstand, Greifräume und Sitzposition umso wichtiger.
Wer detailgenau arbeitet, rückt unbewusst näher an das Werkstück. Das Ergebnis: hochgezogene Schultern, gebeugter Rücken, geringer Sehabstand. Wird diese Haltung lange Zeit beibehalten, kann das auf Dauer zu Muskel-Skelett-Erkrankungen mit chronischen Schmerzen führen. Im schlimmsten Fall entstehen bleibende gesundheitliche Schäden und damit verbundene längere Fehlzeiten. Ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz sollte deshalb neben der korrekten Sitzposition auch Anpassungen an Tätigkeit und Mitarbeitenden ermöglichen.
Ein ergonomischer Arbeitsplatz ist ganzheitlich gedacht. Er umfasst alle Bereiche der Arbeitsumgebung:
Mehr Informationen finden Sie in unserem Ergonomie-Check für industrielle Arbeitsplätze.
Ergonomie allein macht jedoch noch keinen geeigneten Arbeitsplatz für die Elektronikfertigung. Denn neben dem Menschen müssen hier auch die empfindlichen Bauteile geschützt werden. Damit kommt eine zweite Anforderung ins Spiel: ESD-Sicherheit.
ESD steht für Electrostatic Discharge – also die elektrostatische Entladung. Sie tritt unsichtbar auf und sorgt dafür, dass sensible elektronische Bauteile nicht mehr zuverlässig funktionieren. Diese Schäden werden oft erst vom Endkäufer bemerkt.
Um elektrostatische Entladung zu verhindern, setzt man in sogenannten Electrostatic Protected Areas auf bestimmte Kleidung, Materialien und Oberflächenbehandlungen. Grundsätzlich gilt: Alle Elemente einer EPA müssen auf einem gemeinsamen Erdungspotenzial liegen – vom Bodenbelag über Tisch und Stuhl bis zur Person am Arbeitsplatz. Ein solcher ESD Arbeitstisch ist zum Beispiel der TriMax von KARL.
Bei der Wahl des richtigen Arbeitsplatzsystems für die Elektronikfertigung kommt es also auf Ergonomie und ESD-Sicherheit an. Dementsprechend benötigen Sie Möbel, die sowohl ESD-sicher behandelt wurden als auch den ergonomischen Prinzipien entsprechen.
Ein Arbeitsplatzsystem, das diese Anforderungen miteinander verbindet, ist TriMax von KARL. Er ist speziell auf Hightech-Umgebungen ausgelegt, in denen täglich mit sensiblen elektronischen Komponenten gearbeitet wird. In Sachen ESD-Sicherheit entspricht er dem höchsten Standard. Gleichzeitig kommt auch die Ergonomie nicht zu kurz. Mehrere Arbeitshöhen lassen sich individuell einstellen und speichern. Der Arbeitstisch ist außerdem modular konzipiert: Elemente lassen sich für unterschiedliche Greifräume werkzeuglos und unkompliziert anordnen.
Klar ist: In der Elektronikfertigung kann weder auf ESD-Sicherheit noch auf Ergonomie verzichtet werden. Während der ESD-Schutz sensible Bauteile vor elektrostatischer Entladung schützt, trägt eine ergonomische Gestaltung dazu bei, die körperliche Belastung der Mitarbeitenden zu reduzieren.
Ein geeigneter Arbeitsplatz erfüllt von Haus aus beide Anforderungen. Individuell einstellbare Arbeitshöhen, optimierte Greifräume und eine passende Beleuchtung schaffen gute Voraussetzungen für präzises Arbeiten. Und genau das ist in der Elektronikfertigung gefragt.
Es gibt noch Optimierungsbedarf? Wir unterstützen Sie gern bei der Gestaltung eines ergonomischen Arbeitsplatzes in der Elektronikfertigung.